Übertragung Laola1.tv.
Fotos von SEPA.Media KG, Fotografin Andrea Kareth.
Erstmals spielten wir im Finale des ÖHB Cup - trotz Gegenwehr mussten wir uns den starken Stockerauerinnen mit 27:26 geschlagen geben. Wir gratulieren dem UHC Müller Bau Stockerau und bedanken uns ganz herzlich bei unseren treuen UnterstützerInnen und den vielen Fans, die uns in der Hollgasse angefeuert haben!

Die Voraussetzungen waren nicht günstig für uns: Wir konnten in der WHA noch nie gegen den UHC Müller Bau Stockerau gewinnen, die Stockerauerinnen liegen derzeit auf Platz 2 der WHA, 15 Punkte vor St. Pölten. Im letzten Meisterschaftsspiel verletzten sich noch dazu Jessica Hollaus am Knie und Birgit Wagner am Handgelenk.

Unser Motto lautete: Die Favoritinnen zu fordern und die Chancen zu nützen, vor allem aber, die Stimmung eines großen Spiels inklusive Fernsehübertragung zu genießen.  Trotz des ungünstigen Termins am Karsamstag fanden rund 200 St. Pölten Fans den Weg in die Hollgasse und sorgten für eine tolle Stimmung.

Wir starteten zwar nervös, aber schwungvoll, Sandra Majetic erzielte die Führung zum 0:1. Die Stockerauerinnen konnten zwar immer ausgleichen, bis zur 7. Minute (3:4) hatten wir aber durch 3 Tore von Sandra Majetic und einem Treffer von Lisa Felsberger die Nase vorne.

Doch dann kamen die Stockerauerinnen in Fahrt, deckten Sandra und Lisa heraus und nützten die Zeitstrafe von Lisa Felsberger um ihren Vorsprung auf 6 Tore zu vergrößern.  Beim Halbzeitstand von 15:10 schaute es schon nach einem Kantersieg für die Favoritinnen aus. 

Der Beginn der zweiten Halbzeit gehörte aber uns: Ulrike Parzer traf vom Kreis zum 15:11, Torfrau Ina Halm hält im Gegenzug und Lisa Felsberger erzielte mit einem schönen Durchbruch das 12:15. Die Stockerauerinnen versuchten ein schnelles Spiel aufzuziehen, die St. Pöltnerinnen hielten dagegen bis zum 21:18 in der 46. Spielminute.

In der Schlussphase wurde es noch einmal spannend: Tanja Kern traf zum 21:19 und  Agatha Szostak erzielte in der 49. Minute den Anschlusstreffer zum 22:21, Sandra Majtic stellte auf 23:22, ehe Stockerau noch einmal auf 4 Tore (56. Minute) davonziehen konnte. St. Pölten gab nicht auf, holte wieder Tor um Tor auf. Sandra Majetic erzielte 10 Sekunden vor Schluss noch den Anschlusstreffer zum 27:26.

Halm, Pfeffel, Weber; Stachelberger (1), Parzer (3), Schmölz (3), Schlögl, Brandstätter, Salfinger, Felsberger (8), Hetemaj 81), Wagner, Kern (1), Eigner, Szostak (2), Majetic (9)
Kader: Hauer, Hollaus, Hörhann, Huber