Nachdem die U11 heuer schon von Riesenhunden und Riesenspinnen überfallen wurde nützen wir den ersten Ferientag um uns in Schönbrunn von unserer Torfrau Inez den richtigen Umgang mit allerhand mehr oder weniger gefährlichen Tieren zeigen zu lassen - für einige Spielerinnen ein Vergnügen, für andere eine richtige Mutprobe.
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Schon die Anreise mit Bahn und U-Bahn war nicht ungefährlich, der Blick aufs Handy versperrte doch etwas die Sicht auf Säulen und andere Hindernisse. Auch dass es sinnvoller ist, Rolltreppen in der dafür vorgesehenen Richtung zu befahren, musste in Selbsterfahrung erprobt werden.

Wir waren seltsamerweise nicht die einzigen, die bei wunderschönem Wetter Schönbrunn besuchen wollten. Deswegen entführte uns Inez gleich in die Unterwelt, wo normalerweise keine Besucher zu finden sind, dafür umso mehr interessante Tiere.

Als sie "Schlangen" hörte zischte eine nicht genannte Spielerin blitzartig die Stiegen wieder hoch und eine großherzige Trainerin leistete ihr Gesellschaft. Vici und Lea dagegen konnten gar nicht genug bekommen und auch die Schlange fühlte sich bei den beiden sichtlich wohl. Die anderen Spielerinnen streichelten die Schlange mehr oder weniger intensiv.

Weiter ging es an den Schildkröten vorbei zu den Chamäleons - das auf Vicis Hand war ziemlich aufgeregt, was man an der Färbung sieht (wie wir jetzt wissen) und zu den Chuckwallas, faszinierenden Reptilien, die sich aufblasen um sich in Felsspalten festklemmen zu können (noch faszinierender finde ich ja, dass man bei Google "Tier-Felsspalte-aufblasen" eingibt und sofort den richtigen Namen erhält). Dass es gefährlich ist, eine Aga Kröte abzuschlecken, da sie halluzinogene Giftstoffe enthält, war ein wichtiger Hinweis, wir verzichteten schweren Herzens darauf.

Die nächste Mutprobe war die Vogelspinne Franzi, die sich mit stoischer Ruhe von einer Hand in die andere befördern ließ. Auf dem Kopf wollten sie nur Vici, Lea und Emma sitzen haben.

Nach interessanten Quallen, Fischen, Seepferdchen, Aufzuchtbecken, Futterbecken, Filteranlagen und Nachzuchten brauchten wir dringend eine Pause. Netterweise durften wir im Personalbereich jausnen und anschließend gleich das neue Papageienhaus, das im Mai eröffnet wird, einmal aus Papageien- und Keasicht anschauen.

Eine kurze Runde durch den Tierpark brachte uns zu unserem nächsten Termin - ein Besuch bei den Kattas, einer Lemurenart, bekannt aus dem Film "Madagaskar". ´Durch die Rodung der Wälder zur Tierzucht wird ihr Lebensraum immer kleiner. In Schönbrunn gibt es aber wieder Nachwuchs und so konnten wir die beiden Katta Zwillinge bewundern, die im März geboren wurden.

Nach einer Eis und Getränkepause machten wir uns wieder auf den Rückweg, verabschiedeten uns von Inez und bedankten uns bei ihr für die tolle Führung.

Ausklingen ließen wir den Tag gemeinsam mit den Eltern und Geschwistern auf der Stieglinsel wo noch bis spät am Abend gegessen, getrunken, diskutiert und gelacht wurde.