Fotos von Andrea Halm.

Nach zwei Wochen Konditionstraining starteten die St. Pöltnerinnen am Wochenende mit 2 Testspielen in Sárvár (Ungarn) gegen Zweitligisten Szombathely  in die Hallensaison.

 Auf Initiative von Trainer Lajos Pánovics machten sich am Freitag 15 Spielerinnen mit den Trainern Lajos Pánovics und Daniel Bertl und den FahrerInnen Andrea und Hannes Schmölz und Andrea Halm auf die Reise nach Sárvár, um gegen die Handballakademie Szombathely zu spielen.

Das Team des Vereins und der Handballakademie Szombathely ist ein ambitioniertes Projekt, das sich auch die professionelle Förderung des Frauensports auf die Fahnen geschrieben hat.  Talentierte Spielerinnen der Talenteschmiede werden mit hochkarätigen ungarischen Spielerinnen verstärkt. Ferenc  Füzesi , ein ehemaliger Teamkollege von Lajos Pánovics: „ In der letzten Saison haben wir nur um einen einzigen Punkt den Aufstieg in die erste Liga verpasst. Wir haben jetzt eine starke Torfrau aus der ersten Liga geholt und sind bereits voll im Training.“ 

Klubpräsident  Zoltán Pődör begrüßte die Gäste, er möchte die Zusammenarbeit mit St. Pölten intensivieren, auch im Jugendbereich wurden bereits Einladungen zu Trainingsspielen und Turnieren ausgesprochen. Auch der Bürgermeister von Sárvár war ein interessierter Zuschauer.

 

Bei St. Pölten nützen Lajos Pánovics und Daniel Bertl die Gelegenheit  nach dem Karriereende von Katrin Hintermeier, Josefine Mayer,  Raphaela Panzer und Katharina Weber die Positionen neu zu besetzen und verschiedene Varianten zu testen. Die Ungarinnen präsentierten sich physisch und handballerisch extrem stark, besonders die Torfrau der Gegnerinnen brauchte die St. Pöltnerinnen zusätzlich zu der Hallentemperatur ins Schwitzen.

Nach einem ausgiebigen Abendessen übernachtete das Team in einem Studentenheim in  Szombathely, ehe am nächsten Morgen das zweite Spiel gegen den gleichen Gegner auf dem Programm stand.

 

Daniel Bertl: „ Das war natürlich ein extrem starker Gegner für erste Testspiele- aber man entwickelt sich nur gegen starke Gegnerinnen weiter! Wenn Szombathely diese Leistung konstant über die Saison spielen kann, steigen sie sicher auf, in Österreich würden sie ganz oben mitspielen. Bei uns haben einige Varianten gut funktioniert, Abstimmungsprobleme in der Abwehr werden gegen solche Gegnerinnen natürlich sofort bestraft.“

 

Trainer Lajos Pánovics: „Ich muss das Team erst kennen lernen, wir werden sehen, wer welche Position übernehmen wird. Die Trainingsbeteiligung ist ausgezeichnet und die Spielerinnen sind motiviert, das ist einmal das wichtigste. Wir werden möglichst viele Testspiele bestreiten, damit wir zu Saisonbeginn am 9.September gegen Dornbirn mit einem eingespielten Team starten können.“