Halm, Pfeffel; Stachelberger (2), Schmölz (8), Schlögl (5), Hollaus (3), Brandstätter, Salfinger 81), Felsberger (5), Hetemaj (1), Wagner (3), Kern, Eigner R., Szostak, Hörhann, Majetic (1)

Fotos von Andrea Halm.
Bittere Niederlage gegen WAT Atzgersdorf

Von Beginn weg zeigten sich die St. Pöltnerinnen als das stärkere Team, blieben bis zur 52. Minute in Führung und mussten dann eine bittere Niederlage hinnehmen.
Bezeichnend für die erste Spielhälfte, in der die Flügelspieleinnen nach Belieben trafen, eröffnete Kathi Schmölz mit einem schönen Tor das Spiel. St. Pölten konnte konstant einen 2-3 Tore Vorsprung halten, dreimal sogar mit 4 Toren in Führung gehen. Das Team von Lajos Pánovics schaffte es aber nicht, diesen Vorsprung auszubauen und den Widerstand der wurfstarken Wienerinnen endgültig zu brechen.
I
n der zweiten Hälfte hatte sich die Torfrau der Atzgersdorferinnen besser auf die Flügelwürfe eingestellt, St. Pölten wurde unsicher und gab den Wienerinnen die Chance, sich über Gegenstöße heranzukämpfen. Der Knackpunkt war aber die rote Karte für Umreich nach einem Foul an Birgit Wagner. Den anschließenden Siebenmeter verwerteten Lisa Felsberger zwar sicher zum 26:27, doch dann gelang den Heimischen 13 Minuten lang trotz zahlreicher Chancen kein einziges Tor, ehe wieder Felsberger zum 27:30 traf.

Die anschließende Aufholjagd war vergebens, St. Pölten musste sich nach einer sehenswerten ersten Halbzeit und verpatzten 13 Minuten geschlagen geben.

Jetzt geht es am 20.10. nach Trofaiach, am 25.10. zum Cup nach Graz, bevor am 4.11. der UHC Stockerau in die Prandtauerhalle kommt.

 

WHA U18
UNION St. Pölten gegen WAT Atzgersdorf 24:36 (11:19)
Pfeffel, Huber; Fischer (1); Betz (3), Eigner V., Schwarzhapl (1), Begovic (6), Aksakalli (2), Eigner R. (1), Hetemaj (8), Alkic (1), Hörhann (1)

 

Gegen die mit Nationalteamspielerinnen gespickten Atzgersdorferinnen schonten die Trainer Patrick Salfinger und Daniel Bertl die verletzte Sandra Majetic für das WHA Spiel. Die junge U18 zeigte Kampfgeist und U15 Aufbauspielerin Djellza Hetemaj konnte sich mit 8 Toren in die Torschützenliste eintragen.