WHA und U18 gewinnen gegen Graz.
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Fotos WHA-U18 von Andrea Halm.
Fotos WHA von Andrea Halm.

Die Vorzeichen standen aus St. Pöltner Sicht nicht günstig für das Spiel gegen Graz. Lange war unsicher, ob das Spiel auf Februar verschoben werden musste, da die Grazer Torfrau Nina Kolundzic auf Abruf im Kader des serbischen Nationalteams für die WM in Deutschland stand. Graz hatte in den letzten Spielen sehr gute Form bewiesen, Ende Oktober Hypo NÖ geschlagen, im letzten Spiel WAT Atzgersdorf 33:17 abgefertigt. Bei den St. Pöltnerinnen konnte Birgit Wagner verletzungsbedingt nicht eingesetzt werden.
Trotzdem war Trainer Lajos Panovics vor dem Spiel sicher: „Wenn wir kämpfen, werden wir gewinnen!“ Und die St. Pöltnerinnen kämpften. Angeführt von Lisa Felsberger und Sandra Majetic stellten sie auf 2:0, Torfrau Ina Halm konnte einen Strafwurf halten. Es folgte ein enges, kampfbetontes Spiel, in dem die Führung ständig wechselte, sich aber kein Team mit mehr als 2 Toren absetzen konnte. In der 16. Minute brachte Tina Kolundzic die Grazerinnen mit 8:10 in Führung – das sollte aber die letzte in diesem Spiel gewesen sein. Hollaus, Majetic und Brandstätter stellten auf 11:10. Die körperlich starken Grazerinnen setzten besonders die Kreisspielerin gut ein, konnten immer wieder ausgleichen, aber nie die Führung übernehmen. St. Pölten holte in der 48. Minute erstmals einen 5 Tore Vorsprung heraus, machte es dann doch noch einmal spannend.  Näher als auf 2 Tore kamen die Grazerinnen aber nicht mehr heran – St. Pölten darf sich über 2 Punkte als Vorweihnachtsgeschenk freuen!

Halm, Huber, Pfeffel; Stachelberger (1), Schmölz (3), Schlögl, Hollaus (3), Brandstätter (2), Salfinger, Felsberger (9), Hetemaj, Wagner, Kern, Szostak (1), Hörhann, Majetic (9)

 
U18: St. Pölten gegen HIB Handball Graz 22:21 (13:7)
Huber, Pfeffel; Majetic (3), Fischer, Betz (6), Schwarzhapl, Begovic (4), Aksakalli, Eigner R. (1), Hetemaj (6), Forstner (1), Hörhann (1)
Ein optimaler Start gelang der U18, Neo Jugendnationalteamspielerinnen Begovic, Betz und Hetemaj gingen sofort mit 3:0 in Führung und stellten unterstützt von Sandra Majetic einen komfortablen 6 Tore Vorsprung zur Pause her. In der zweiten Halbzeit wurde Sandra Majetic für die WHA geschont, aufgrund einiger Eigenfehler und Unkonzentriertheiten konnte Graz in der 56. Minute erstmals zum 20:20  ausgleichen. Begovic und Eigner stellten postwendend auf 22:20,  Sekunden vor Schluss erfolgte noch der Anschlusstreffer von Graz.