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Für beide Teams war es ein wichtiges Spiel: Korneuburg wollte nach den ansprechenden Leistungen gegen Hypo NÖ  in der Vorwoche endlich den letzten Platz los werden, die St. Pöltnerinnen nach durchwachsenen Leistungen dringend ihr Punktekonto aufbessern um die Gefahrenzone „Abstiegskampf“ möglichst weit hinter sich zu lassen.
Fotos WHA.
Fotos WHA-U18.

 

 Entsprechend verkrampft verlief das Spiel: Die St. Pöltner Taktik scheiterte an zahlreichen Unsicherheiten und technischen Fehlern, in der 4. Minute war Korneuburg bereits 0:3 in Führung. In der 11. Minute stellte Birgit Wagner auf 4:4, bis zur Halbzeit konnte sich kein Team mit mehr als einem Tor absetzen.
Auch nach der Pause sahen die ZuschauerInnen in der Prandtauerhalle ein von vielen Fehlern und Unsicherheiten geprägtes Spiel – mit leichten Vorteilen auf Seiten der Korneuburgerinnen, die bei einem 3 Tore Vorsprung in der 54. Minute Siegesluft schnupperten. Doch mit dem starken Rückhalt von Torfrau Ina Halm brachte Jessica Hollaus die St. Pöltnerinnen wieder ins Spiel: ein Tor erzielte sie selbst, zwei von ihr herausgespielte Strafwürfe verwandelte Birgit Wagner.
Zwei Minuten vor Spielende kassierte der Korneuburger Trainer beim Stand von 15:16 eine Zeitstrafe. Sandra Majetic traf in Überzahl zum 16:16, Katharina Schmölz stellte 30 Sekunden vor Schluss auf 17:16 und Torfrau Ina Halm hielt in den Schlusssekunden noch den letzten Wurf von Denise Gruber.

 Trainer Daniel Bertl: „Das war ein 4 Punkte Spiel –  10 Punkte und Platz 8 klingt gut, aber die Liga rückt immer enger zusammen, jeder gewinnt gegen jeden, da sind solche Punkte Gold wert!“

 Best Player: Denise Gruber (Union APG Korneuburg), Ina Halm (UNION St. Pölten)

 Halm, Hauer, Pfeffel; Stachelberger, Schmölz (2), Schlögl (1), Hollaus (1), Brandstätter (1), Saflinger, Felsberger (2), Hetemaj, Wagner (4), Kern, Eigner, Szostak (1), Majetic (5)

 WHA U18 UNION St. Pölten gegen Union Korneuburg 33:23 (16:10)
Pfeffel, Huber; Fischer (3), Betz (4), Eigner V., Schwarzhapl, Begovic (6), Aksakalli (2), Eigner R. (7), Hetemaj (5), Forstner (2), Alkic (2), Hörhann (2)

 Eine gelungene Revanche für die minus 1 Niederlage in der Hinrunde: Bis zur 13. Minute war es ein ausgeglichenes Spiel, dann schalten die St. Pöltnerinnen den Turbo ein und gingen in der 20. Minute bereits mit 6 Toren in Führung. Diese Führung wurde sicher bis auf 11 Tore ausgebaut.