Halm, Hauer, Weber; Stachelberger (2), Parzer (4), Schmölz (2), Schlögl, Brandstätter, Salfinger, Felsberger (8), Hetemaj, Wagner (3), Kern, Eigner, Szostak, Majetic (9)

Wirklich gelegen sind uns die Trofaiacherinnen noch nie - das Hinspiel im November ging 31:18 verloren. Nach dem Cupfinale war außerdem sichtbar die Luft draußen und das nicht nur bei unseren Spielerinnen. Finalgegner Stockerau wurde vom Konkurrenten Hypo NÖ mit 37 :12 (14:3) aus der Halle geschossen.

Auch die St. Pöltnerinnen kamen nicht in Schwung und mussten zu Spielbeginn zusehen, wie Johanna Failmayer (12 Tore) ihre Wurfchancen verwertete. Im Gegenzug scheiterten wir an der Torfrau, setzten den Ball an die Stange oder knapp neben das Tor. In der 12. Minute stand es bereits 4:7, als Trainer Lajos Pánovics das erste Time Out nahm. Bis zum Halbzeitstand von 15:14 war es dann ein enger Kampf, in dem sich beide Teams zweimal mit zwei Toren absetzen konnten. In der zweiten Halbzeit scheiterte St. Pölten wieder an der gegnerische Torfrau, während sich Trofaiach bis zur 51. Minute langsam einen 4 Tore Vorsprung erarbeitete. Dann kam noch einmal Hoffnung auf: Brine Bole erhielt nach einem Foul an Lisa Felsberger eine Zeitstrafe, Birgit Wagner verwertet den Strafwurf sicher, Katharina Weber hielt einen Siebenmeter und Trofaiach wurde nervös. Djuric versetzte Lisa Felsberger ganz offen einen Schlag ins Gesicht und kassierte dafür die rote Karte. 3 Tore in Folge brachten uns in der 54. Minute 26:25 in Führung. Und plötzlich stehen die Chancen noch besser - Rhea Zikeli beschwerte sich über eine Entscheidung der Schiedsrichter und wurde auf die Bank geschickt.
Aber St. Pölten kann die Überzahl nicht ausnützen um einen sicheren Vorsprung herauszuspielen. Kathi Schmölz erzielt noch einmal den Führungstreffer, dann folgen 3 Tore von Trofaiach. Trainer Lajos Pánovics versucht alles, lässt die letzten 30 Sekunden Manndeckung spielen, aber St. Pölten kann die Chance zum Ausgleichstreffer nicht verwerten.