Halm, Hauer, Pfeffel, Weber; Stachelberger, Parzer (2), Schmölz, Schlögl (1), Brandstätter, Salfinger, Felsberger (13), Wagner, Kern, Szostak, Hörhann, Majetic (6)

Verpatzte 12 Minuten führen zu klarer Niederlage
Die Stockerauerinnen machten schon vor dem Spiel klar, dass sie sich die hohe Niederlage gegen Hypo NÖ von der Seele spielen wollten. Sie starteten schnell und aggressiv in das Spiel, Lisa Felsberger gelang der Ausgleich zum 3:3 (8. Minute) doch in den folgenden 12 Minuten wollte den St. Pöltnerinnen nicht viel gelingen.

Technische Fehler und Fehlpässe, die direkt bei den Gegnerinnen landeten und sofort in blitzschnelle Gegenstoßtore verwandelt wurden führten schon in der 21. Minute zu einem 10 Tore Rückstand. Und zu ziemlicher Verzweiflung bei den St. Pöltnerinnen.

Doch in der Halbzeitpause stabilisierte sich das Team. So konnte Ex Hypo Spielerin Viktoria Mauler (8 Tore) durch einen ihrer schnellen Gegenstöße zwar noch auf 17:6 stellen, aber angeführt von Lisa Felsberger hielten die St. Pöltnerinnen in der zweiten Halbzeit gut mit. „Best Player“ Lisa Felsberger konnte in der zweiten Hälfte 11 Tore erzielen und alle 4 Strafwürfe sicher verwerten. Bei St. Pölten kamen alle 16 Spielerinnen zum Einsatz und zeigten, was ohne die verlorenen 10 Minuten in der ersten Spielhälfte möglich gewesen wäre.

Trainer Lajos Pànovics: „Ich wünsche mir, dass meine Spielerinnen endlich einmal die Leistungen vom Training im Spiel umsetzen können! Uns fehlt im Moment die Sicherheit und Konstanz, die die erfahrenen Spielerinnen des UHC Stockerau haben. Auf die zweite Halbzeit können wir stolz sein –wir haben gekämpft und die zweite Halbzeit 14:16 für uns entschieden. Und das obwohl wir nicht weniger Fehlpässe als in der ersten Hälfte gemacht haben."

WHA U18 UHC Stockerau gegen UNION St. Pölten 21:26 (10:9)
Huber, Pfeffel; Fischer, Betz (4), Eigner V. (2), Schwarzhapl, Begovic (3), Eigner R. (3), Hetemaj (12), Alkic (1), Hörhann (1)

Sandra Majetic wurde wieder für das WHA Match geschont, aufgrund der vielen Fehlwürfe und vergebenen Chancen war die erste Halbzeit immer knapp. Ab der 40. Minute war St. Pölten ständig mit 3-6 Toren in Führung und konnte die sicher ins Ziel bringen und liegt weiterhin aufgrund des besseren Torverhältnisses punktegleich mit Wr. Neustadt auf dem 6. Platz.