Sensationelle 27 Minuten gegen den Serienmeister
Die UNION startete ruhig in das Spiel gegen den Serienmeister. Ohne hohe Erwartungen spielten sie ruhig die vereinbarten Auslösehandlungen und Lisa Felsberger in Spiellaune brachte die Heimischen nach einer schönen Kombination 1:0 in Führung. Hypo NÖ konnte anschließend zwar immer wieder ausgleichen, aber erst in der 27. Minute erstmals die Führung zum 10:11 übernehmen.

Leider riss in der 21. Minute der Faden, St. Pölten konnte in den folgenden 14 Minuten kein einziges Tor erzielen während Hypo sich einen komfortablen 10:18 Vorsprung (35. Minute) erspielte. Die St. Pöltnerinnen gaben nicht auf, die zahlreichen Fans in der Prandtauerhalle feuerten ihr Team weiterhin lautstark an. In den folgenden 20 Minuten war der Kampf wieder ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für Hypo Nö. Besonders Kreisspielerin Hildigunnur Einarsdottir war kaum unter Kontrolle zu bringen und wurde auch verdient zur besten Spielerin gewählt. 5 Minuten vor Spielende bäumte sich die UNION noch einmal auf und konnte den Rückstand auf 6 Tore verkürzen. Kreisläuferin Tanja Kern setzte den Schlusspunkt zum 23:29.

Best Player: Lisa Felsberger (UNION St. Pölten), Hildigunnur Einardottir (Hypo NÖ)

Pfeffel, Tripkovic, Weber; Stachelberger (1), Schmölz, Schlögl, Brandstätter, Salfinger, Felsberger (9), Wagner (5), Kern (1), Eigner, Szostak, Hörhann, Majetic (7)

WHA U18 UNION St. Pölten gegen Hypo NÖ 20:28 (13:9)

Huber, Pfeffel; Majetic (5), Fischer, Betz (4), Schwarzhapl, Begovic (3), Aksakalli (1), Hetemaj (5), Eigner, Forstner (1), Alkic (1), Hörhann

Über 50 Minuten war St. Pölten das stärkere Team
Die ersten 10 Minuten hatte Hypo die Nase vorne. Aber bereits in der 17. Minute stand es +4 für St. Pölten und es sah nach einer Sensation aus. Hypo konnte erst in der 46. Minute ausgleichen und in der 51. Minute erstmals wieder in Führung gehen. St. Pölten erzielte vom 20:20 (50. Minute) bis zum Spielende kein Tor mehr. Das Ergebnis spiegelt absolut nicht die Leistung unseres jungen Teams (großteils U15 Spielerinnen) gegen ein mit Nationalteamspielerinnen gespicktes Hypo Team wieder!