Gegen die Frauen aus Atzgersdorf muss unser WHA Team eine 20:26-Niederlage hinnehmen, zu oft scheiterten unsere Frauen vor dem Tor der Gäste.
Fotos von Franz Hauer...

Schon vor dem Spiel war klar, dass mit den drittplatzierten Atzgersdorferinnen an diesem Samstag sehr starke Gegnerinnen in die Prandtauerhalle kommen würden. Zusätzlich hatte sich unser WHA die ganze Woche ohne den an Grippe erkrankten Trainer Jan Packa auf das Spiel vorbereitet und Waltraud Wagner übernahm an diesem Samstag das Coaching. Und tatsächlich können die Gäste von Beginn an in Führung gehen, in der vierten Spielminute zum 0:3 treffen und den Vorsprung zwischenzeitlich auf vier Tore erhöhen. Zwar haben unsere Frauen durchaus gute Torchancen, oft fehlt aber das nötige Glück oder die gegnerische Torfrau kann abwehren. In dieser Spielphase beweist das Team um Spielmacherin Lisa Felsberger allerdings Kämpferherz und Ulrike Parzer trifft in der 21. Spielminute zum 8:10. Nun wirkt es so, als hätten die Heimischen das Spiel sowohl in der Deckung als auch im Angriff fest im Griff, doch die Gästen können das Spiel wieder an sich reißen und setzen sich bis zum Halbzeitstand von 9:15 wieder deutlich ab.

Auch in der zweiten Spielhälfte ändert sich am Spielverlauf wenig. Unsere Frauen kämpfen weiterhin um jeden Ball und spielen vor allem in der Deckung gut, lassen aber vorne zu viele Chancen aus. Trotz der großartigen Unterstützung unseres Publikums muss unser WHA Team so am Ende eine 20:26 Niederlage hinnehmen. „Das Team hat heute trotz der wirklich schwierigen Ausgangslage gut gespielt. Leider haben wir die Punkte durch eine schlechte Chancenauswertung aus der Hand gegeben, dennoch bin ich mit der gezeigten Leistung zufrieden. Darauf können wir aufbauen“, blickt Sektionsleiter Gerhard Halm nach dem Spiel durchaus optimistisch in die Zukunft.

Am kommenden Samstag spielen unsere Frauen um 19:00 auswärts in Stockerau. Wir möchten uns an dieser Stelle für die tolle Unterstützung unseres Heimpublikums bedanken! Über Entscheidungen von SchiedsrichterInnen kann man diskutieren. Wir stehen für einen fairen Umgang und verurteilen deshalb persönliche Beschimpfungen von SchiedsrichterInnen, Gegnerinnen oder Fans. Diese sollen in unserer Halle keinen Platz haben!

Halm, Weber; Schubert (3), Parzer (5), Schmölz (1), Hollaus, Panzer, Felsberger (2), Mayer (1), Wagner (6), Berger (1), Hintermeier, Szostak, Hohensteiner (1);